
Katja Ruiters
- Privat
Bockemsweg 16
- 53804 Much
- 0173 5133 611
- katja.ruiters@nullspd-fraktion-rsk.de
Ihre Kreistagsabgeordnete für Much
Abgeordnete in der SPD-Kreistagsfraktion
Mitglied im
Kreistag
Ausschuss für Inklusion und Gesundheit (Sprecherin)
Ausschuss für Soziales und Integration (Vorsitzende)
Rechnungsprüfungsausschuss
Landschaftsverband Rheinland – Landschaftsversammlung (Stellv.)
Regionale 25 – Beirat
Zur Person
Zu meiner Person, ich bin 57 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne. Aufgewachsen bin ich in Köln, dort habe ich auch Abitur gemacht und studiert. Seit 35 Jahren lebe ich in Much und bin dort bereits seit 16 Jahren Ratsfrau.
Mein Beruf ist auch Berufung, ich arbeite als Betriebsleitung bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Bereich Eingliederungshilfe, also den ambulanten und stationären Hilfen für Menschen, die „behindert“ werden. Wenn wir alles dafür tun, die Barrieren in unseren Köpfen aber auch die in der räumlichen Umgebung abzubauen, erst dann können wir den Begriff der „Behinderungen“ irgendwann ablegen. Meine berufliche Erfahrung qualifiziert mich besonders, die Belange der Menschen mit Unterstützungsbedarfen zu vertreten.
Meine Ziele
Im Kreistag setze ich mich für einen „weiblichen“ und vor allem sozial gerechten Rhein-Sieg-Kreis ein. Auf der Ebene des Kreistages unterstützen wir die dringenden Probleme und Belange unserer Kommunen. Meine Heimat ist seit 35 Jahren die Gemeinde Much. Und natürlich vertrete ich gerade die Kommunen, die eine eher ländliche Struktur haben. Auch in unserer Gemeinde wird um Barrierefreiheit gerungen, über Straßenausbaubeiträge gestritten, Digitalisierung vermisst, oder um Umgehungsstraßen debattiert. Wesentlich ist und bleibt, dass die ländlichen Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis nicht abgehängt werden.
Genauso wesentlich ist für mich mein Eintritt für die Rechte der Frauen: als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) erlebe ich regelmäßig, dass Frauen an so vielen Stellschrauben eben nicht „mit drehen“.
Und gerade die Corona-Pandemie zeigt uns wie schnell wir in alte Rollen bzw. Klischees zurückfallen können. Die Mehrfachbelastungen der Frauen haben erneut zugenommen: Homeschooling, Homeoffice und das verbunden mit einer deutlich schlechteren Bezahlung.
Der Druck auf die Familien ist der Druck der Frauen.
Zusätzlich die gestiegene häusliche Gewalt, alles Themen, die wir dringend verändern müssen. Auf Kreisebene zum Beispiel in Kooperation mit den Frauen Zentren und Frauenhäusern.